Berufsbild Rezeptionist/-in : Das Arbeiten an einer Rezeption ist definitv ein Traumberuf

Gäste betreuen, ein- und auschecken, immer lächeln und freundlich sein, Wünsche von den Augen ablesen. Lesen Sie einen Erfahrungsbericht.

In einem großen, feinen Hotel zu arbeiten, schöne Uniformen zu tragen, wichtig hinter einem Tresen zu stehen und Gäste zu empfangen. Das hört sich einfacher an als es ist. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung eines Tages an der Rezeption.
Der Rezeptionist – weiß alles und ist immer freundlich.

Der Tag an der Rezeption

Der Tag an der Rezeption beginnt ganz unterschiedlich, entweder am Morgen gegen 6:30 Uhr, am Nachmittag meist gegen 14:00 Uhr oder in der Nacht um etwa 23:00 Uhr. Wer an der Rezeption arbeiten will, der muss sich also an Schichtdienst, Wochenend- und Feiertagsarbeiten gewöhnen, denn an diesen Tagen sind die Hotels meistens voll.

Jeder Dienst beginnt mit einer genauen Übergabe, denn an der Rezeption muss man über alles Bescheid wissen. Hierbei werden alle wichtigen Fakten, Geschehnisse, Veranstaltungen, Zimmerpreise, Auslastung übergeben. Dann beginnt der Alltag der Rezeptionisten. Gästebeschwerden, VIP-Anreisen, Rechnungen erstellen, Small Talk und vieles mehr. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man zur Arbeit kommt und bereits Beschwerden auf einen warten. Eine gute Rezeptionistin kann damit umgehen und den Gast wieder glücklich machen.
An der Rezeption muss man damit rechnen, dass jeder Gast, der eine Frage hat, zuerst hierher kommt und um Hilfe bittet oder sich beschwert. Man sollte also mit Beschwerden und Reklamationen gut umgehen können. Den Großteil des Tages verbringt man also damit, sich mit Menschen zu unterhalten. Diese kommen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt und verdienen alle gleichermaßen Respekt und Aufmerksamkeit. Man sollte offen für andere Kulturen und Menschen sein, Englisch ist Pflicht und eine zweite Fremdsprache ist empfehlenswert, aber kein Muss.
Ein Tag an der Rezeption ist immer abwechslungsreich und meist stressig, aber am Ende des Tages weiß man, dass man etwas getan hat. Es wird nie langweilig und man sieht täglich fremde Gesichter.

Aufgaben an der Rezeption

  • Check in und Check out
  • Gäste empfangen und verabschieden
  • Gäste betreuen von der Anreise bis zur Abreise
  • Zimmerschlüssel aushändigen und alles im Hotel und um das Hotel genau erklären
  • Man sollte den Gästen über alle wichtigen Sachen der Stadt und des Hotels Auskunft geben können.
  • Wünsche des Gastes von den Augen ablesen
  • Rechnungen erstellen, Buchungen durchführen, Rechnungen aushändigen
  • Guter Umgang mit Reservierungsprogrammen und Computerprogrammen
  • Immer lächeln und freundlich bleiben
  • Auf das äußere Erscheinungsbild achten
  • Stammgästebetreuung
  • Reservierungen annehmen, bearbeiten oder weiterleiten
  • Telefongespräche annehmen, bearbeiten oder weiterleiten
  • Rezeptionisten kennen das Hotel in und auswendig
  • Walk Ins, Zimmer und die hoteleigenen Restaurants verkaufen oder anbieten
  • Beschwerdehandling
  • Man arbeitet eng mit der Reservierung, der Buchhaltung und dem Housekeeping zusammen.
  • Gäste auf die Zimmer begleiten
  • Gäste telefonisch verbinden
  • Man weiß über Notdienst der Stadt Bescheid, ohne suchen zu müssen
  • Übergaben genau führen
  • Kompetentes und sicheres Auftreten
  • Small Talk mit Gästen führen
  • An der Rezeption kommen täglich neue Aufgaben dazu, sei es nur Blumen bestellen, VIP-Service machen, Zimmer kontrollieren, behinderte Gäste betreuen, Kinder betreuen, alten Menschen helfen, zuvorkommend sein, höflich sein.

Welche Positionen gibt es an der Rezeption?

  • Front Office Manager (Abteilungsleiter der Rezeption)
  • Supervisor/Shiftleader (Schichtleiter)
  • Rezeptionist
  • Auszubildende
  • Concierge
  • Bell Boys

An der Rezeption hat man durchaus Aufstiegschancen. Man kann als Rezeptionist anfangen und sich dann bis zum Abteilungsleiter hocharbeiten.

Warum Traumberuf Rezeptionist?

Der Beruf an der Rezeption ist zwar anstrengend, aber sicher. Man findet als Rezeptionistin in größeren Städten fast immer eine Stelle. Tolle Menschen, eine aufregende Arbeitszeit und viele Erfahrungen sammelt man an der Rezeption. Definitiv ein Traumberuf, den man auch ohne Abitur machen kann.

  • Der Tagesablauf ist abwechslungsreich und nie genau vorhersehbar.
  • Man hat viel Verantwortung.
  • Man hat Aufstiegschancen.
  • Man arbeitet mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen
  • Man arbeitet in einem großen Team (Rezeptionsteam und Hotelteam).
  • Weil man auch Schichtdienst hat, wird die Woche nie langweilig. Es kehrt nicht so schnell der Alltag ein wie bei anderen Berufen.
  • Man lernt die verschiedensten Charaktere kennen und das ist immer interessant.

Welchen Abschluss braucht man, um als Rezeptionist zu arbeiten?

Man muss meistens über eine Ausbildung im Hotelfach- oder Hotelkaufbereich verfügen. Diese kann man nach der Haupt- oder Realschule absolvieren. Meistens verlangen die Betriebe einen Realschulabschluss und gute Noten in Deutsch und Englisch. Nach der Ausbildung kann man sich dann sofort als Rezeptionistin bewerben.

Luisa Rellini

Mi chiamo Luisa ed ho aperto questo blog per scrivere di Ospitalità, Viaggi e Turismo.
Lavoro nel settore turistico alberghiero dal 2003 e nel tempo ho aggiunto conoscenze di Social networking e blogging.
In co-gestione o esclusiva curo l'area Booking, Customer care e Social networking per conto di strutture ricettive alberghiere ed extralberghiere.

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